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Zeitverfluggeschwindigkeit.de Beiträge

#13

Und Amthor vorne weg. Der eröffnet dann die erste Keynote der CDU und entschuldigt sich erstmal. Dann wird er etwas von Image, Wertschätzung und Gewinnmarge erzählen. Als nächstes taucht ein Schaf auf, welches blaues Fell hat, aber trotzdem auf den Name Dolly hört und dann geht das Video los in dem einem in einer Dauerwerbesendung verkauft wird, dass keine komplette Netzabdeckung cool ist, dass die Speichermedien teurer werden und dass sie natürlich noch ein paar V-Leute einschleusen, ohne die das Ganze nur halb so lustig wäre.

SZ: Söder will „Youtuber-Festival“ veranstalten.

Ich habe mir gerade ein Multifunktionswerkzeug bestellt, welches ich schon ewig haben wollte. Das letzte Mal sind da ein paar ganz passable Ohrringe drauß entstanden. Hier liegen drei Steine, einer golden einer rot-weiß und ein schwarzer. Zwei liegen inzwischen in der Essigessenz und einer von denen wirft Blasen. Der hellgraue natürlich. Ich habe gerade nur noch trockenes Brot zuhause und es ist um neun.

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#11

Die Tage sind wild. Die Küche hat überall rote Flecken, die Anlage ballert SXTN und ich fühle mich wie in einem surrealen Film. Auf dem Herd kocht die nächste Charge und auf dem Tisch steht eine Flasche Grasovka. Ich würde mich gerne nochmal schlafen legen, aber das geht leider erst wenn der Topf am abkühlen ist.

Danach Musik, Menschen, Überforderung. Die Blase in der man halt so steckt, wenn man sich hier vor die Tür bewegt. Das Notizbuch ständig dabei. Es geht wie immer um Drogen und Welthass.

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#10

„Aus derselben kapitalismus­kritischen Intuition heraus neige ich dazu, eine unkontrollierte Legalisierung illegaler Substanzen abzulehnen. Wenn Drogen vom freien Markt vereinnahmt werden, wenn Subkulturen plötzlich vermarktet werden können, weil sich der Legalstatus von jenem Faktor, den die Subkultur zur Subkultur macht, verändert hat, dann fick mich. Der freie Markt ist mindestens so beschissen wie der Schwarz­markt, er funktioniert nach denselben Regeln, im Idealfall mit etwas weniger Gewalt, mit etwas weniger Blut, aber er generiert und reproduziert dieselben hegemonialen Strukturen.“

Wir brauchen eine andere Sprache für den Rausch

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#9

Das erste Mal im neuen Jahr den kompletten Feedreader leergelesen und das Backend aufgemacht.

Weihnachten war sehr anstrengend, da meine Oma langsam dement wird und es nicht einsehen möchte, weswegen mein Vater zweimal am Tag unterstützend besucht und inzwischen auf dem Zahnfleisch geht. An Weihnachten gab es dementsprechend auch kein anderes Thema.

Nach der Silvesternacht um acht Uhr morgens im Bett gelegen. Anstrengender Abriss im Kellergewölbe mit semibefriedigendem Auflegen von fünf bis sieben. Es reicht halt nicht einen ungehörten Ordner „Top 100 Drum And Bass Tracks“ runterzuladen, da man dann Gefahr läuft, dass keins der Stücke durch die geschmackseigene Qualitätskontrolle gekommen wären. So passiert.

Das Praktikum strengt gerade sehr an, vor allem weil ein Leberfleck am Oberarm angefangen hat zu jucken und kleine Pusteln schlägt. Mein innerer Alarmpegel steht knapp unter Panikattacke und es sind noch zwei Tage bis zum Akuttermin bei der Hautärztin. Der momentane Cortisolspiegel liegt also weit über der Weihnachtsmarke und mein Kopfkino befeuert das natürlich extrem. An Schlaf war die letzte Nacht nicht zu denken und wie sich das heute gestaltet wird man sehen.

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#8

Während ich heute schon einmal die weihnachtliche Vorspeise auf Muttis neuem Gasherd (verdammt, ich liebe gas, aber traue es meiner eigenen schusseligkeit nicht zu, aus angst, irgendwann die küche in die luft zu jagen) zubereitet habe, wurde ich von Spotify durch deren Weihnachtswerbungseinschub genau einen Tag vor Heiligabend geWHAMt.

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#7

Habe ich starre Regeln ende ich in einer Diktatur. Bin ich verhandlungsfähig bleibe ich Demokratie. Sicher muss es Punkte geben über die nicht verhandelt werden kann: Siehe Menschenrechte. Soziale Normen wie das Nasebohren in der Öffentlichkeit. Oder furzen. Macht man nicht, gehört sich nicht. Grüßen, verabschieden, Bitte danke. Manieren allgemein. Dann weiter die gewaltlose Einstellung die höchstens Abwehr und Notwehr gelten lassen kann. Gesetze, Regeln der Gemeinschaft.

Aber der Spielraum, die Freiheit dazwischen, bei den unwichtigen Sachen, ob er beim Essen sitzen bleiben muss bis die langweiligen Erwachsenen endlich fertig sind oder aufstehen darf ist etwas das wir ausmachen je nach Situation. Festgebunden wird hier keiner!

Drüben bei Dazwischen wird nochmal sehr schön auf den situationsorientierten Ansatz in Sachen Kindererziehung eingegangen. Dass das zum Beispiel nicht „Fähnchen im Wind“ bedeutet, sondern eine eigene Haltung als Grundlage geschaffen werden muss, die der eigenen Räson entspricht ohne all zu dogmatisch daherzukommen.

Je weiter man dann das Spektrum streckt, desto mehr Nuancen tauchen innerhalb dessen auf und verankern Verzweigungen in den Synapsen. Wichtig in dem Falle auch die Augenhöhe gegenüber dem Kind und dass man die Entscheidung am besten mit Erklärungen unterfüttert, die dem Kind verständlich machen, wieso man in der einen oder anderen Situation unterschiedliche Regeln aufstellt, so dass es lernt selbst zu differenzieren und sich einen eigenen Bewertungspielraum erschaffen kann. Das gilt vor allem dann, wenn die eigene Emotionalität eine Rolle spiel. Gerade dann ist es wichtig dem Kind eine Beschreibung des eigenen Neurosengartens altersgerecht aufzubereiten. Das schafft auf Kindesseite Verständnis und hilft dem Kind einen Zugang zu den eigenen Emotionen freizuhalten, der die Grunlage für Impulskontrolle darstellt.

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#6

Die Diskrepanz der Geschlechterrollen bei der Stockfoto-Suche ist durchaus verblüffend.

Sucht man nach „Mutter Tochter Diskussion“ tauchen in der Suche genau die Konfliktphotos auf, die man sich unter dem Begriff vorstellt, während im Gegensatz dazu bei „Vater Sohn Diskussion“ meist geglückte Interaktionen oder intime Momente gezeigt werden.

Noch krasser ist es bei „Mutter Tochter Streit“, wo gleich streitende Familien an erster Stelle stehen, während für „Vater Sohn Streit“ überhaupt keine Ergebnisse gefunden werden.

Wenn man nur „Teenager genervt“ eingibt, dann tauchen zu dreißig Prozent Bilder auf, die mit Hautproblemen zu tun haben.

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#5

„there’s a maze in a desert. carved from sand and rock. a vast of labyrinths and pathways and corners, a hundred miles long, a thousand miles wide. full of twists and dead ends. picture it. a puzzle you walked. at the end of this maze, is a prize, just waiting to be discovered. all you have to do is find your way through. can you see the maze? it’s walls and floors, it’s twists and turns. good. because the maze you’ve created in your mind, is, itself. the maze. there is no desert, no rock, or sand, there’s only the idea of it. but it’s an idea that will become to dominate every waking and sleeping moment. you are inside the maze now. you can not escape. welcome to madness.“

Legion

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